Abenteuer eines Kätzchens – Eine kurze Geschichte

Abenteuer eines Kätzchens – Eine kurze Geschichte

Abenteuer eines Kätzchens

Ich bin Bella, eine gerade einmal 8 Wochen alte Hauskatze. Habe kurzes braunes zerzaustes Haar und leuchtend grüne Augen. Meine Lieblingsbeschäftigung ist es mit meinen Geschwistern herum zu albern, mit den Kindern meiner Familie zu spielen und dann war da natürlich noch das Kuscheln mit meiner Mama und meinem Papa, auch wenn der das gar nicht so gerne hat.

Eines Tages stand die Haustüre offen, der grelle Lichtstrahl der Sonne blendete in den Flur, ich versteckte mich hinter dem Schrank und sah vorsichtig hervor. Was sich da draußen vor der Tür wohl befindet? Ich beobachtete meinen Papa, der sich nach draußen begab. Ich wurde neugierig und tastete mich langsam hinterher, die Sonne blendete mich dabei sehr. Plötzlich stand ich draußen und die Tür hinter mir viel zu. Jetzt konnte ich nicht mehr zurück.

Das Abenteuer beginnt

Ich hielt Ausschau nach meinem Papa und rief ihm nach, miau miau miau, jedoch konnte ich ihn nicht finden. Also machte ich mich auf dem Weg und suchte nach ihm. Ich spazierte im Garten herum, schnupperte an den Blumen und am Gras. So viele neue Eindrücke und vieles was ich noch nie zuvor gesehen habe. Das alles war neu für mich. Auf einmal hörte ich ein Knistern in einem der Büsche, ich erschrak, dann wurde ich neugierig und bückte mich. Vorsichtig schlich ich mich näher an das Knistern heran. Auf einmal zuckte ich zusammen, denn eine schwarze Amsel flog davon. Ich zögerte nicht lange und verfolgte sie, dabei sprang ich so hoch ich konnte, denn ich wollte die Amsel erwischen. Doch sie war viel zu schnell für meine kleinen Beine. Ich endeckte das viele Vögel durch den Garten flogen. Es machte mir Spaß sie zujagen und sprang und hüpfte ihnen nach.

Erst nach einiger Zeit bemerkte ich, dass ich nicht mehr zuhause war. Die Sonne war schon am Untergehen und langsam begann es auch schon zu dämmern. Ich schaute mich um und wusste nicht mehr wo ich war. Ängstlich rollte ich mich zusammen und miaute leise vor mich hin. Wo bin ich? Mama? Papa? Mir wurde kalt und ich wusste nicht, in welche Richtung ich laufen sollte. Ich  folgte einem Licht, welches ich in der Ferne entdeckte. Meine Beine waren schon sehr müde und ich zitterte am ganzen Körper. Nach langem Herumirren, hielt ich an und sah nach oben, jetzt erblickte ich das Licht ganz groß vor mir. Ich stand vor einer kleinen Hütte. Ich schlich um sie herum bis ich einen kleinen Einlass fand und zwängte meinen kleinen Körper durch. Der Boden war mit etwas stacheligem ausgelegt, aber es duftete angenehm und es wärmte mich. Dankbar verkroch ich mich darin und irgendwann schlief ich ein.


Das könnte dich interessieren:


Glück im Unglück

Plötzlich riss mich ein lautes aggressives Hundegebell aus dem Schlaf. Panisch sprang ich auf und rannte davon. Ich lief unter einer Metallabsperrung hindurch und stand auf einer Straße wo ich erstarrt stehen blieb, als ein grelles Licht auf mich zuraste. Zuerst eines begleitet von einem lauten Brummen, dann noch eines und noch eines…Irgendwann öffnete ich langsam meine Augen wieder, doch wo war ich? Wo waren meine Mama und mein Papa, meine Geschwister? Ich rollte mich zusammen und miaute ängstlich vor mich hin. Als mich plötzlich jemand berührte zuckte ich erneut panisch zusammen und fauchte vor Angst. Eine vertraute Stimme versuchte mich zu beruhigen. Die Stimme kenne ich doch! Verängstigt sah ich hoch und blickte in die Augen von Luisa. Sie und ihr Vater hatten mich gefunden und holten mich wieder nachhause. Luisas Vater hob mich in eine Box und trug mich fort. Als sich der Deckel der Box wieder öffnete, erblickte ich meine Mama und meinen Papa, die vor der Box saßen und mich besorgt beschnupperten. Ich war überglücklich, dass ich wieder zuhause bei meiner Familie war und dachte nur, was für ein Abenteuer und Glück ich doch hatte.

Lust auf mehr? Finde heraus wie du als Katze aussehen würdest?

Schreibe einen Kommentar

Menü schließen